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Raspberry Pi USV - Kita - 16.03.2015

Hi,

ich möchte meinen RPi nicht dauerhaft an der Autobatterie lassen, damit würde auch ein Batteriewächter entfallen. Wenn Zündung aus soll auch keine weitere Strom fließen.

Hier mal ein paar Punkte, welche ich wichtig für die USV finde:
- Wenn die RPi inerhalb von 30-60 Sekunden keinen externen Strom bekommt, sollte diese sich herunterfahren (solange per USV versorgen).
- Wenn die RPi externen Strom bekommt, sollte gleichzeitig auch der USV-Akku mit aufgeladen werden.
- Einige RPi USVs sitzen direkt auf den GPIO Pins und erschwert damit den Zugriff auf GPIO (wenn sogar unmöglich). GPIO finde ich aber zwingend erforderlich.

Es gibt einige USV die für den Raspberry sind, eventuell aber nciht eignen.
- StromPi, soweit ich verstandne habe, wird der Akku nicht wieder aufgeladen.
- CW2 Pi USV+, gibt es leider erst ab den 30.06.2015 sieht aber sehr vielverspre3chend aus.
- UPiS Advanced (Stack), diese Variante bitet sogar Zugriff auf den GPIO.
- MoPi, gibt es leider noch nicht.

In diesem Artikel stehen noch einige Zusätzliche Infos.

Kennt noch jemand weitere USVs die man mit dme RPi betreiben kann?

Grüße,
Kita


RE: Raspberry Pi USV - Tekkineo - 16.03.2015

wenn ich mich nicht täusche gibt es einen Pin der einen Shutdown initiert.
Wenn du davor eine Schaltung aufbaust, die nach einer bestimmten Dauer einen puls darauf gibt, dann kannst den kontroliiert herunterfahren.
Somit wären die meisten GPIO´s frei


RE: Raspberry Pi USV - cbrauweiler - 16.03.2015

Die UPiS und die CW2 eignen sich am Besten dafür. Beide kann man einstellen das die den Pi herunterfahren sollen wenn kein Strom mehr anliegt. Bis zum Shutdown wird über Akku versorgt. Bei der UPiS kann auch definiert werden das dies z.B. erst nach 5 Minuten ohne Strom geschehen soll. So fängt man diverse Szenarien wo man die Zündung aus macht ab (Tanke, Bahnübergang etc.)

Ich hab die bisher genutzt und fand das am praktischsten. Zumal die UPiS bis 19V am Eingang verträgt und der Radioanschluss liefert 12V.


RE: Raspberry Pi USV - Kita - 16.03.2015

Gibt es einen deutschen Shop wo man den kaufen kann? Finde ihn nur auf modmypi.com auf deutschen Seiten ist er nciht auf Lager.


RE: Raspberry Pi USV - cbrauweiler - 17.03.2015

Ne im Moment nicht. bei Raspishop wird grad angeliefert. Aber auch nur die Top-End Version.

http://www.rasppishop.de/erweiterungen/197/upis-advanced-modul-intelligente-energie-erweiterung-fuer-den-raspberry-pi-top-end-version?c=74


RE: Raspberry Pi USV - PsychoMantis - 19.03.2015

Man könnte auch dieses Schema testen.
   
Dann bräuchte man auch keine USV mehr.


RE: Raspberry Pi USV - Sterzal - 07.04.2015

(19.03.2015, 21:45)PsychoMantis schrieb: Man könnte auch dieses Schema testen.

Dann bräuchte man auch keine USV mehr.

Hat jemand schon versucht diese Schaltung nachzubauen?


RE: Raspberry Pi USV - nichnormal - 08.04.2015

Die hatte ich ja garnicht gesehen, sieht ja super aus Smile Werd sofort die Teile bestellen und nachbauen :p

Von Optokopplern habe ich bisher leider absolut null Ahnung. Kann mir wer sagen, welchen ich da im unteren Teil der Schaltung am besten nehme? Und was für nen Kondensator da hinter? Doch nicht so nen fetten, wie man ihn aus Auto-anlagen kennt? Andere 12V 1F-Kondensatoren find ich nämlich nicht...

Sorry, bin, was das angeht, echt noch ein Noob...


RE: Raspberry Pi USV - PsychoMantis - 08.04.2015

Das Schema habe ich mal erstellt, erklärt und im alten Forum gepostet. Leider ist der alte Forum offline und alles ist weg :-(
Noch vor halbem Jahr hatte ich von Optokopplern auch keine Ahnung. Ist aber alles ganz einfach: Stell dir einfach eine LED vor, die auf einen Fototransistor leuchtet und das alles in einem kleinen Gehäuse. Die LED ist also ein Stromkreis und der Fototransistor ein anderer - die haben also nichts miteinander zu tun und sind galvanisch getrennt. Funktionsweise eines Optokopplers: Wenn die LED leuchtet, trifft dieses Licht auf den Fototransistor auf und dieser schaltet durch. Für diese Schaltung braucht man unten einen X-beliebigen Optokoppler. Wo kriegt man auf die schnelle einen her? In Schaltnetzteilen sind die oft verbaut. Kleine Ladegeräte für Handys zum Beispiel.
Erklärung von dieser ganzen Schaltung: Wenn die Zündung kurz angeht, kriegt der RPi über den DC-DC-Wandler seine 5 Volt. Diese 5 Volt kommen auch aus dem USB-Port des RPi raus und Versorgen das Relais oben in der Schaltung. Das Relais (kann ein PhotoMOS-Relais oder klassisches Relais sein) ist also sofort angezogen und wenn man die Zündung wieder ausmacht, kommen die 12 Volt trotzdem zum DC-DC-Wandler durch und der RPi ist nun auch ohne Zündung an. Der untere Optokoppler ist aber ohne Zündung aus und über den GPIO merkt RPi genau ob die Zündung an oder aus ist. Dort kann man dann Sachen programmieren, dass z.B. nach 5 Min ohne Zündung das Kommando "poweroff" ausgeführt werden soll. Nach einem abgeschlossenen Poweroff kommen aus dem USB-Port keine 5 Volt mehr raus, was dann bedeutet, dass das Relais wieder ausgeht und der Spannungswandler endgültig vom Strom getrennt wird.
Der Kondensator 1F in der Schaltung ist eigentlich nur für den Fall der Fälle. Ja, das ist so ein fettes Ding wie man es von Car-HiFi kennt.
Ich habe diese Schaltung damals nur theoretisch erstellt. Habe zwar alle Bauteile irgendwo hier rumliegen, aber die Schaltung nie getestet. Das will ich bis Ende der Woche nachzuholen.


RE: Raspberry Pi USV - nichnormal - 08.04.2015

Top! Verstehs direkt viel besser Smile Also nochmal, damit ich das jetzt alles richtig geblickt habe: die 12V-Zündung schaltet ein Relais (respektive Photomos) was dann die 12V vom Dauerplus durchlässt. Sobald der Raspberry an ist, gibt er 5V zum "geschlossenhalten" des Relais. Außerdem durch nen Optokoppler an 12V Zündung angebunden, sobald da die Spannung abfällt, "merkt er es", und fährt runter. Sobald er aus geht, gehen auch seine 5V aus, die das Relais bis jetzt geschlossen gehalten haben. ->RPI ist sicher runter gefahren, hat jetzt keinen Strom mehr und kann also wieder erneut hochgefahren werden.

War das richtig? ^^