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DashCam mit Ringspeicher...
#1
Hey ho...

Ich überlege seit geraumer Zeit wie man eine Rundumüberwachung während der Fahrt realisieren könnte...
Ich denke das man mindestens 4 cams braucht & ein Speichermedium das man als Ringspeicher einrichten kann..

Währe das mit dem Pi2 realisierbar?

Was denkt Ihr darüber?

Lg Tiieto
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#2
Vor über einem Jahr habe ich gelesen, dass es jemand noch mit dem alten Pi realisiert hat. Allerdings weiß ich nicht mehr wo ich es gelesen habe. Auf alle Fälle geht es.
Ich selbst habe die Idee nicht weiter verfolgt. Habe seit Jahren eine echte Dashcam (kostet in China ca. 60 Euro incl. Versand) und die funktioniert tadellos.
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#3
Ich kenne diese DashCams aus China...
Der Nachteil an diesen Dingern ist das das immer "riesenklötze" sind die immer an der Windschutzscheibe kleben...
Ich bevorzuge da eher nahezu unsichtbare Lösungen..
Außerdem Filmen diese Dinger nur nach vorne...
Ich möchte auch nach hinten Filmen...
Nahezu "rundum" halt... 2 nach vorn 2 nach hinten mit optimal eingestelltem focuswinkel dürften ringsum nur minimale "Löcher" in der Ausleuchtung auftreten, welche sich an der Seite des Fahrzeugs befinden...

Mit freundlichen Grüßen
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#4
Ja, ok, in allen diesen Punkten stimme ich dir zu. Ich hätte gern eine Kamera nach vorne und eine nach hinten.
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#5
Na siehste...
Dann sind wir ja nun schon zu zweit...

Stellt sich noch die Frage ob ein RasPi genug Rechenleistung hat um all das zu realisieren, oder ob man da schon einen kleinen Cluster benötigt...
Also sprich die Rundum-Dashcam, Navigation, Fahrzeugtelemetrie, Radio (FM & Digital), sowie Musik (MP3) & ggf noch InCar Entertainment für die Rücksitzbank...
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#6
Genug Leistung nur für die Dashcam hatte noch das alte Raspberry Pi. Das neue hat zwar noch mehr Leistung, aber alles würde ich nicht auf einem Gerät laufen lassen. Eher so: alle Dashcams an 1x RPi2 angeschlossen und Rest an ein anderes.
Überhaupt erinnere ich mich damals gelesen zu haben (wie gesagt noch mit dem alten RPi), dass da die originale Kamera ans RPi angeschlossen wurde und der integrierte H.264-Encoder hat das ganze dann "gemanaged" ohne dass der RPi in die Knie ging.

Da du ein Rundum-Blick haben willst, gehe ich mal davon aus, dass du vier Kameras anschließt. Damit der RPi nicht beim Berechnen des ganzen "abkackt" halte ich für sinnvoll vier USB-Kameras anzuschließen, die die H.264-Umkodierung bereits selbst machen, so dass der RPi2 am USB-Anschluss bereits alles als H.264-Stream bekommt.

Das zu programmieren wird für einen richtigen Programmierer wohl nur einen Tag Arbeit kosten. Die Frage ist zunächst: wo findet man die passenden Kameras? Billig müssen die sein, am besten einen Weitwinkelobjektiv haben, wenn möglich klein sollen die sein und vor allem H.264-Stream liefern. Kann natürlich auch eine Kamera sein, die am RJ-45-Anschluss den besagten Stream liefert (sprich: Netzwerkkamera). Am besten wäre so etwas hier, nur scheidet so was aufgrund des Preises sofort aus.
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#7
Joa, auf die USB Variante bin ich auch schon gekommen... Ich Check die Tage nochmal meine Quellen für Hardware...

Kann man das GPS Signal von einer Antenne an 2 RasPi's verteilen?
Bei der 4PDashCam (4P für 4 Perspektiven) würde ich ganz gern noch die Position des entstandenen Bildes Mitloggen sowie ein paar Werte der Fahrzeugtelemetrie (Geschw. Motordrehzahl, evtl noch die "auslenkung" des Gaspedals & die aktuelle Bremskraft in %, etc..) desweiteren wäre evtl noch eine nicht so hoch auflösende 5. Cam für den Fahrgastraum sinnvoll...

Da der 2. RasPi dann das Navi unter sich hat müsste auch dieser mit den Fahrzeugtelemetrie- & GPS-Daten versorgt werden...
Ebenso müsste der 2. RasPi 3 Displays unterstützen wovon 2 geklont sind (Entertainment der Rücksitzbänke)
Als Fahrer benötigt man natürlich auf "seinem" Display andere Informationen & Steuerungsmöglichkeiten für das Entertainment System...
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#8
Intuitiv würde ich sagen, dass man mit einer GPS-Antenne auch 10 RPis versorgen könnte. Nur weiß ich nicht wie.
Display clonen geht meines Wissens nach nicht. Was aber in diesem Fall gehen könnte: das RPi, wo die Dashcams angeschlossen sind macht noch das Entertain mit und das andere macht Navi usw. Man kann die ja per Netzwerk verbinden und bei Linux kann man die Bildausgabe ja am beliebigen anderen Display (bzw. das andere RPi) realisieren.
Das ganze läuft dann wohl auf einen Cluster aus. Mit zwei RPis, wo man die 5 USB-Kameras, GPS-Antenne und sonstigen Kram anschließt.
Ich wäre an so was auch interessiert, man müsste aber zunächst gute und günstige Hardware (H.264-Kameras) finden.

Nachtrag: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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#9
Ja schau mal...
Da haste ja super Teile gefunden...

Ich hab ebenfalls gestöbert und nach der USB Variante geschaut..
Hab ein 720p Modul mit H.264 encoding ohne Kabel gefunden.. Allerdings zu deutlich höherem Preis als deine IP Cams...
Soweit ich weiß hat der RasPi nur ein 10/100 MBit Interface...
Reicht das aus um die Cams dort in hoher Auflösung einzulesen & zusätzlich noch displayausgaben an den & vom anderen RasPi zu senden / empfangen?

Dann bleibt noch das Problem des Speichermediums...
Wie groß müsste die Platte sein um 5 cams für Sagen wir mal 10 std. aufzuzeichnen?
Wo anschließen? Reicht die Übertragungsraten des Anschlusses aus?

Wie wird der Ringspeicher realisiert? Wie / womit lässt sich dieser dann im Bedarfsfall auslesen?
Vielleicht doch 2 Ringspeicher?
1. für die 10stunden in geringerer Auflösung
2. für hochauflösende Aufnahmen der letzten 2 (?) Stunden?
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#10
Ob wir USB nehmen oder RJ-45 ist meiner Meinung nach egal. Ich habe zu Hause IPTV und da schreibt mir mein Anbieter vor, dass ich für HD mindestens einen 6Mbit-DSL-Anschluss haben soll und für FullHD mindestens 8Mbit/s. Die Daten kommen ja nicht roh an, sondern als H.264-Stream. Daher schätze ich, dass jede einzelne Cam max. 10Mbit/s an Upload macht.
5 Cams gleichzeitig macht dann max 50 Mbit/s. Das wird man am besten nur praktisch ermitteln können. Das Netzwerk im RPi ist so weit mir bekannt ist eh über den internen USB angeschlossen. Sollte die Bandbreite des 100Mbit-Anschlusses also nicht reichen, kann man sich mit einem billigen USB-RJ45-Adapter behelfen.

Bzgl. Speichermedium...ich habe eine echte China-Dashcam. H.264. Auf meiner 32GB-SD-Karte passen bei höchster Qualität ca. 5 Stunden. Für 10 Stunden bräuchte man dann das doppelte. 64GB x 5 Cams = eine 256 GB SSD wird wohl reichen. Bei mir wird der Ringspeicher so organisiert, dass alle 15 Minuten eine Datei aufgenommen wird und das bis die SD-Karte voll ist. Dann wird die älteste Datei gelöscht und an diesen Platz wird die aktuellste geschrieben. So habe ich immer die letzten 5 Stunden drauf. Das RPi hat keinen SATA-Anschluss - das wird mit der Übertragungsrate über den USB-Anschluss etwas knapp. Vielleicht sollte man hier ausnahmsweise auf irgendwas mit einem SATA-Anschluss zurückgreifen.
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